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Alice Cooper - Biographie

Alice Cooper gilt als einer der Wegbereiter des Genres Schockrock. Durch die provokanten Texte seiner Lieder und Auftritte mit viel Make-up gelang es ihm, zu polarisieren. Besonders durch provozierende und aufwendige Bühnenshows, deren Höhepunkt häufig seine gespielte Hinrichtung war, wurde Alice Cooper bekannt. Zahlreiche Musiker und Bands (Ozzy Osbourne, Kiss, Marilyn Manson, GWAR, u. a.) wurden maßgeblich durch Coopers Musik und seine Show beeinflusst.

1964 gründete Alice Cooper, damals noch als Vincent Furnier, seine erste Gruppe "The Earwigs". Die Band war regional bekannt und spielte Beatles-Songs. 1965 änderte die Band ihren Namen und wurde zu "The Spiders"; die Band spielt Covers, in erster Linie Rolling Stones- und Yardbirds-Stücke. 1967 änderte die Band abermals ihren Namen und wurde zu "The Nazz". Ab 1968 nannte sich die Gruppe dann ebenso wie der Sänger "Alice Cooper". 1968 traf die Band den Musiker Frank Zappa und brachte 1969 und 1970 zwei Alben bei dessen Label Straight Records heraus; beide waren noch wenig erfolgreich. Anschließend entwickelte die Band zusammen mit Produzent Bob Ezrin ihren klassischen Sound.

Ab 1970 entwickelte die Band ihre charakteristische Bühnenshow mit Sänger Cooper im Mittelpunkt. Nachdem die Band mit dem Hit "I'm Eighteen" vom Album "Love It To Death" 1971 einen ersten größeren Erfolg hatte und auch mit dem Nachfolgealbum "Killer" weiterhin Furore machte, gelang 1972 mit dem Konzeptalbum "School's Out" und dem gleichnamigen Top-10-Hit der endgültige Durchbruch. Das Nachfolgealbum "Billion Dollar Babies" (1973) war noch einmal ungleich erfolgreicher und machte die Alice Cooper Group zu einer der größten und bedeutendsten Rockgruppen der Zeit.

Nach dem weniger erfolgreichen Album "Muscle Of Love" (1973) folgte im folgenden Jahr die (niemals offiziell erklärte) Auflösung der Band, um allen Mitgliedern Zeit für Soloprojekte zu geben - die allerdings alle - bis auf das des Sängers Alice Cooper niemals veröffentlicht wurden. Sänger Alice Cooper setzte seine Karriere als Solomusiker fort, er änderte seinen Namen Vincent Furnier nach einem Streit um die Rechte an dem Bandnamen "Alice Cooper" 1974 auch offiziell in Alice Cooper. Von diesem Zeitpunkt an wechselte er die ihn begleitenden Musiker in regelmäßigen Abständen.

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